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Macht schön Eure Füße, zeigt her Eure Zeh’n!
Neulich im Schuhgeschäft: drei Etagen Sandalen, ein Paar wunderschöner als das andere. Und das auf gut fünf Metern Breite – ein Paradies, Sommerlaune pur. Schnell sind die regennassen Turnschuhe abgestreift, doch als ich aus den Socken schlüpfe, findet das Sommerglück ein jähes Ende: Meine Füße sind noch im Wintermodus, barfuss absolut noch nicht vorzeigbar. Zeit wird’s..
Das Traumschuhregal lasse ich also nach ein paar optisch wenig
erfreulichen Modelltests links liegen und mache mich statt dessen auf
ins heimische Badezimmer. Noch schnell einen neuen Bimsstein, grobes
Meersalz und Ananassaft besorgt – es kann los gehen!
Zunächst gönne ich meinen monatelang in dicken Socken und Schuhen
inhaftierten Füßen ein ausgiebiges Fußbad. Um mich schon mal in
Sommerlaune zu bringen, kommen einige Tropfen Zitronenöl ins circa 40
Grad warme Wasser, und damit sich Öl und Wasser auch richtig verbinden,
noch ein Schuss Sahne als Emulgator. Angenehmer Nebeneffekt: Der
Bimsstein, mit dem ich schon während des Fußbades der Hornhaut an meinen
Großzehen und Fersen zu Leibe rücke, duftet danach auch angenehm
zitronig...
Nach dem Fußbad ist die gröbste Hornhaut zwar schon entfernt, doch zarte
Füße sind definitiv noch etwas anderes. Hier leistet nun ein Peeling
aus Großmutters Rezepteschatz gute Dienste: Dazu je zwei Esslöffel
Olivenöl und Meersalz in einer Schale vermischen und die Masse ausgiebig
in die Füße einmassieren, dabei den verhornten Stellen besonders viel
Aufmerksamkeit schenken. Zehn Minuten sollte die Masse einwirken, bevor
sie mit lauwarmem Wasser abgespült wird.
Ananassaft als Nagelhautsoftener
Fühlt sich schon viel besser an, und nach so viel Durchblutungsförderung
spüre ich meine Füße nach dem langen Winter auch endlich mal wieder
richtig, sie atmen förmlich durch. Nun geht’s zum Finetuning, und auch
da vertraue ich auf die Geheimrezepte meiner Mama und Oma:
In einem Schälchen ein Eigelb mit zwei Esslöffeln Ananassaft und einem
Spritzer Zitrone vermengen. Diese Paste dann großzügig auf die Nagelhaut
aufpinseln, das wirkt besser als jeder chemische Nagelsoftener aus dem
Drogeriemarkt. Nach fünf Minuten wird alles abgespült und die Nagelhaut
lässt sich mit einem Holzstäbchen ganz sanft zurückschieben.
Achtung:
Nagelhaut nicht abschneiden – das kann zu gefährlichen Entzündungen
führen, denn der Nagel braucht die Haut als Schutzwall gegen
Infektionen!
Nun geht’s ans Kürzen: Fußnägel möglichst gerade schneiden, damit die
Nagelenden nicht einwachsen können, danach die scharfen Kanten feilen.
Möglichst nicht hin- und herfeilen, das macht die Nägel brüchig. Immer
in eine Richtung, von außen nach innen – so geht nichts schief und es
sieht außerdem am besten aus. Wer will, kann nun noch mit einer
speziellen Polierfeile sommerlichen Glanz auf seine Nägel zaubern, wer
es lieber bunt mag, sollte an den durchsichtigen Klarlack als Farbschutz
für den Nagel denken. Denn besonders dunkle Nagellacke färben gerne mal
auf den Nagel ab. Und den ganzen Sommer lang dunkellila – nein danke!
Bleibt noch, den Füßen eine Extraportion Feuchtigkeit zu gönnen vor
ihrem ersten Freigang: Dazu dick Fußcreme auftragen, Baumwollsocken
überstreifen und das Ganze am besten über Nacht wirken lassen. Und dabei
vom nächsten Besuch im Schuhladen träumen, fünf Meter Sandalen auf drei
Etagen... alle durchprobieren!
Quelle: naturalbeauty.de
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