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IchLachMichFit - Lach Yoga - Gerlinde Schöffel

Am Sportplatz 2
87700 Memmingen
Bayern
Deutschland
Telefon: 08331-983430
Fax:
E-Mail senden | www.ichlachmichfit.de
Was ist Lachyoga?
Lachyoga ist ein Konzept, das 1995 von dem indischen Arzt Dr. Kataria entwickelt wurde. Es ist eine präventive Maßnahme zur Erhaltung und Unterstützung der Gesundheit von Körper, Geist und Seele. Lachyoga besteht aus Lachübungen, Atemtechniken und Entspannungsübungen. Der Körper reagiert auf Lachen mit physiologischen und chemischen Veränderungen, unabhängig davon, ob das Lachen aufgrund eines äußeren Anlasses (Witze) entsteht oder aktiv durch "so tun als ob" initiiert wird. Lachyoga beginnt mit unechtem Lachen (so tun als ob), das in der Gruppe schnell zu einem echten, gemeinsamen Lachen wird.

Wissenschaftlich untersuchte und bestätigte Wirkungen des Lachens:


Viele wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile die positiven Wirkungen des Lachens auf den Körper. Hier nur ein paar Beispiele:
•    Reduktion von Stresshormonen, z.B. Cortisol
•    Ausschüttung von Glückshormonen, u.a. Serotonin
•    Stärkung der Immunabwehr, z.B. durch Aktivierung der T-Lymphozyten ("natürliche Killerzellen")

Weitere positive Wirkungen des Lachens für den Körper


Lachen…

•    regt das Herz-Kreislauf-System an, massiert die inneren Organe und fördert die Durchblutung von Körper und Gehirn
•    reinigt die Lunge und befreit die oberen Atemwege, fördert den Stoffwechsel und die Verdauung
•    ist eine Sauerstoffdusche für jede Zelle und damit ein wahrer Jungbrunnen
•    Erkenntnisse aus der neuro-immunologischen Forschung belegen: Wird das Lachen regelmäßig wiederholt, werden im Gehirn neue Nervenbahnen zu den Zentren der Freude und des Lachens gebildet. Mit jeder Wiederholung der Lachübungen werden die Nervenbahnen verstärkt und so entsteht immer schneller und einfacher ein Gefühl der Freude und des Glücks. Das Lachen wird im Leben umso mehr fest verankert, je öfter wir es tun.

Positive Wirkungen des Lachens für die Seele


Lachen…

•    stimmt heiter und fördert die Kreativität; es gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschen
•    Menschen, die viel lachen, sind insgesamt erfolgreicher, gesünder und vitaler
•    macht sympathisch, anziehend und lädt ein zu Lebensfreude pur
•    schafft eine angenehme Stimmung im privaten und betrieblichen Bereich, es fördert das soziale Miteinander
•    kann gezielt helfen, uns aus akuten emotionalen Blockaden wie Ärger, Angst oder Selbstzweifel zu lösen und Depressionen vorzubeugen.
•    Stress mit allen seinen negativen Auswirkungen auf Körper und Seele wird deutlich reduziert. Wir werden belastbarer und können schon durch ein kleines Lächeln ein wohliges Entspannungsgefühl in unserem Körper erzeugen.
•    durch das Hochziehen der Mundwinkel und der äußeren Augenwinkel werden beim Lachen im Gehirn Glückshormone aktiviert. Damit hellt sich die Stimmung deutlich auf, depressive Verstimmungen, Unruhezustände und Ängste können gemildert werden.

Die Erfahrungen mit den TeilnehmerInnen zeigen zudem:

•    Lachyoga verhilft den Menschen zu einem Gefühl der "Beschwingtheit" und reduziert Schmerzen.
•    Die TeilnehmerInnen fühlen sich hinterher erfrischt und frei von Stress, mit "Schmetterlingen im Bauch" aufgrund der entstandenen Glücksgefühle
•    Viele TeilnehmerInnen haben dank der Methode das Lachen für sich neu entdeckt und integrieren es in ihren Alltag: Sie können mit mehr Freude und Gelassenheit durch das Leben gehen.
•    Lachyoga macht den Kopf frei und hilft den Menschen, wieder im "Hier und Jetzt" anzukommen, jenseits von Grübeleien oder Zukunftsängsten.

Lachyoga - auch im klinischen Bereich mit guter Resonanz

Auf Helgoland wird in einer Klinik für Parkinson-Patienten jetzt sehr erfolgreich Lachyoga praktiziert. Eine Mutter-und-Kind-Klinik der AWO auf Langeoog hat Lachyoga seit Februar 2009 ebenso im Therapie-Angebot. Es findet großen Zuspruch.

Zur Person

Gerlinde Schöffel, Lachyogaleiterin und Entspannungstrainerin


Ich leite seit 2005 Lachgruppen an und bin seit Anfang 2009 "offiziell" zertifizierte Lachyogaleiterin nach Dr. Madan Kataria (Erfinder des Lachyoga).

Durch die Teilnahme an zahlreichen Fortbildungen und Seminaren habe ich außerdem mein Wissen in verschiedensten gesundheitsbezogenen Bereichen ausbauen können, u.a. in Gestalttherapie, Kinesiologie, Familienaufstellungen, craniosacrale Balance und Clownerie.

Das Feedback meiner Teilnehmer bestätigt mir immer wieder, wie effektiv die Methode ist und wie sehr sie bei den Menschen eine Verbesserung der Lebensqualität - psychisch wie physisch - bewirken kann.

Mir selbst hat Lachyoga geholfen, meine eigene Gesundheit wieder herzustellen. Jahrelang litt ich unter heftigen Asthmaanfällen und suchte nach alternativen Heilmethoden. Dabei entdeckte ich im Jahr 2003 Lachyoga und fing an, es regelmäßig zu praktizieren. Diese Methode hat meine Lebensenergie wieder neu in Schwung gebracht. Meine Asthmaprobleme gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Ich fühle mich körperlich wohl und meine Lebensqualität ist merklich gestiegen.

Ich bin in Memmingen geboren, habe zwei Söhne und bin seit 19 Jahren verheiratet.
Google Maps:

weitere Infos

Möglicher Ablauf einer Lachyoga-Session (Dauer z. B. 1 Stunde)

Nach einer Begrüßungsrunde gibt es kurze inhaltliche Einführung über Wirkungen, Konzept und Philosophie des Lachyoga (in der 1. Stunde findet diese Einführung etwas ausführlicher statt, danach kann die Einführung auf einen bestimmten Aspekt/ bestimmtes Thema reduziert werden).

Dann erfolgt eine kleine Auflockerungsübung für die Gruppe, z.B. Tanzen, Gymnastik oder Humorspielchen. Diese dient dazu, das Miteinander in der Gruppe zu stärken und Berührungsängste zu überwinden.
Nach der Auflockerung folgt der Übergang zu den konkreten Lachyoga-Übungen. Dies ist eine Kombination aus Klatschübungen, Atemübungen, zwischendurch tiefes Ein- und Ausatmen sowie pantomimischen Übungen, mit denen man ins Lachen kommen kann. Das Prinzip dabei ist, dass die Teilnehmenden zunächst "so tun also ob", bis sie durch sich gegenseitiges Anstecken und den Spaß an den Übungen in das richtige Lachen hinein kommen.

Ein immer wiederkehrender Bestandteil innerhalb einer Lachyoga-Session ist eine Klatschübung: Diese dient als Separator zwischen den Lach-Übungen. Das Klatschen mit dem speziellen Ausruf "hoho-hahaha" erhöht das Energieniveau und sorgt für erfrischende Bewegung. Das hat gleichzeitig den Effekt einer dynamischen Atemübung, wobei die Atemwege gereinigt werden und das Zwerchfell rhythmisch aktiviert wird.

Als Entspannungsteil zwischen den Übungen ist eine Atemübung integriert. Dieses tiefe Atmen zwischendurch erhöht die Lungenkapazität, hält den Kreislauf in Balance und sorgt für neue Sauerstoffzufuhr in allen Körperzellen.

Hauptbestandteil der Lachyoga-Session sind schließlich die Lachübungen selbst - dabei werden verschiedenste pantomimische Handlungen mit einem absichtlichen, bewussten Lachen kombiniert. Dies sind sowohl spielerische Übungen, bei denen jedwede Alltagshandlung mit einem Lachen verbunden werden kann (Motorrad fahren, Zähne putzen, per Handy telefonieren etc.) wie auch übertragene Übungen, bei denen es darum geht, "über sich selbst zu lachen", "Stress wegzulachen" lachend zu diskutieren etc. Die Klatsch- und Atemübungen werden immer wieder zwischendurch als Separator eingesetzt, um den Ausgleich zwischen Aktivität und Entspannung herzustellen.

Nach den Lachübungen kommt das "freie Lachen", oder auch die sogenannte "Lach-Meditation." Hier gilt es, ohne Zwang, ohne Witze, ohne Reden einfach das Lachen aus sich selbst heraus kommen zu lassen. Wer nicht sofort ins Lachen kommt, kann auch einfach entspannt liegen oder durch bewusst künstliches Lachen das Lachen aktiv anstoßen.

Zum Abschluss des "freien Lachens" folgt eine Entspannungsphase, die wahlweise mit Mentaltraining verbunden werden kann. Üblich ist dabei die "Körperreise" aus dem autogenen Training, bzw. das "Yoga Nidra", bei dem jeder einzelne Körperteil bewusst in die Entspannung geführt wird. Es folgt ein gemeinsamer Abschlussteil mit Affirmationen und gegenseitigem Lob.


Empfohlene Gruppengröße
Die ansteckende Wirkung und die Dynamik des Lachens lässt sich optimal entfalten bei einer Gruppengröße von mindestens 5 - 8 Personen. Je nach Größe der Räumlichkeiten kann eine Lachyoga-Kurseinheit mit bis zu 30 Personen durchgeführt werden.

Lachen und Wissenschaft: Forschungsergebnisse der Gelotologen
Dr. William Fry, Neurologe an der Stanford Universität in Kalifornien, oft als der "Vater der Gelotologie" bezeichnet, fing schon in den späten 60er Jahren an, die Effekte des Lachens zu erforschen.  Er stellte fest, dass Lachen den Gasaustausch in der Lunge um das Drei- bis Vierfache  gegenüber dem Ruhezustand steigert. Er konnte beweisen, dass Lachen zu einer gesunden Stimulation und zur tiefen Entspannung führt - erst wird der Körper durch das Lachen trainiert, danach entspannt er sich. Lachen bezeichnete er als gute Aerobic-Übung, die Muskeln, Herz und Nerven erwärmt und entspannt, und dabei gleichzeitig die Lungen lüftet. Dr. Fry fand heraus, dass eine Minute Lachen in der Wirkung vergleichbar ist mit zehn Minuten Rudern oder 15 Minuten Joggen. Er konnte auch beweisen, dass beim Lachen Endorphine („Glückshormone“) ausgeschüttet werden – und dass das Risiko von Erkrankungen der Atemwege durch herzhaftes Lachen verringert werden kann.

Paul McGhee, Psychologe, zählt ebenfalls zu den Pionieren der Lachforschung. Er wies bereits in den 70er Jahren nach, dass durch Lachen die Schmerztoleranz erhöht wird. Er bezeichnet das Lachen in seiner Wirkung als vergleichbar mit verschiedenen Entspannungstechniken.

Der Journalist Norman Cousins verblüffte Ende der 70er Jahre die Welt mit seinem Buch "Anatomy of an Illness" (1979), in deutscher Übersetzung: „Der Arzt in uns selbst“, in dem er beschreibt, wie es ihm gelang,  durch Humor, Lachen und positives Denken eine tödliche Gelenkkrankheit zu überwinden. Zehn Minuten Lachen täglich, so sagte er, ermöglichten ihm zwei Stunden schmerzfreien Schlaf.

Untersuchungen des Neuro-Immunologen Lee Berk von der Loma Linda University in Kalifornien ergaben, dass während und nach heftigem Lachen die Aktivität der natürlichen Killerzellen und der Immunglobuline (beide entscheidend für die Wirkung des Immunsystems) deutlich ansteigen. Weitere Forschungen von Lee Berk ergaben, dass bereits Vorfreude ausreicht, um die Anzahl von Endorphinen und anderen, den Körper entspannenden Substanzen, zu erhöhen.

Dr. Michael Titze, Diplom-Psychologe, Psychotherapeut und Humorforscher aus Tuttlingen, Deutschland, beschreibt in seinem Buch „Die heilende Kraft des Lachens“ den Effekt von 30-minütigen Lachübungen so, dass die Teilnehmer danach über ein gesteigertes Selbstwertgefühl berichten, eine optimistischere Lebenseinstellung haben, und sich körperlich wohl fühlen.

Der Arzt Dr. Hunter „Patch“ Adams (bekannt durch den Film "Patch Adams" mit Robin Williams) war überzeugt, dass für eine erfolgreiche medizinische Behandlung auch die „Verschreibung“ von mehr Humor nötig ist. Er gründete das "Gesundheit! Institut", eine ganzheitliche medizinische Gemeinschaft, die seit 1971 Tausende von Menschen kostenfrei medizinisch versorgt. Daraus entwickelte sich die Bewegung der Klinik-Clowns, die inzwischen auch in Europa schwerkranke Patienten – große und kleine- am Krankenbett besuchen, um sie mit Humor aufzumuntern und abzulenken.


Wichtige Lachforscher der Gegenwart sind Michael Titze, Peter Hain, Madan Kataria, Christof Eschenröder, usw. In England gibt es sogar schon das "Lachen auf Rezept", ausgebildete Lachtherapeuten bringen ihren Patienten die Fröhlichkeit und die Gesundheit zurück.

Lachyoga gegen Stress: Studien aus Unternehmen

In einem IT-Unternehmen in Bangalore, Indien, wurde 2007 getestet, welche Auswirkungen regelmäßige Lachyoga-Übungen auf die Mitarbeiter haben. Die eine Gruppe hat über 18 Tage hinweg 7x Lachyoga gemacht, die andere Gruppe normal weiter gearbeitet. Nach dieser Testphase stellte man fest, dass Blutdruck und Pulsfrequenz bei den Lachyoga-Probanden deutlich gesunken waren, woraus sich eine niedrigere Stressrate und höhere körperliche Fitness schließen lassen. Außerdem hatte sich der Ausstoß des Stresshormons Cortisol (das vor allem bei chronischem Stress ausgestoßen wird) um 28% reduziert, bei der Kontrollgruppe nur um 16%. Der seelisch empfundene Stress war bei den Lachyoga-Praktizierenden um 11% zurück gegangen, bei der Kontrollgruppe hatte sich dieser Wert kaum verändert. Das heißt: alle Indikatoren, durch die sich Stress definiert, haben sich nach den Lachyoga-Übungen reduziert. Geringerer Stress wiederum ist ein Indikator für Wohlbefinden von Körper und Geist.

In einem Unternehmen in den USA wurden tägliche 15-minütige Lachyogasessions mit 33 Angestellten durchgeführt. Zur Überprüfung der Wirkung wurde vor und nach der Testphase das sogenannte „Capabilities Awareness Profile“ aufgenommen: Es gab Fragebögen zur Bewertung der eigenen Stimmung, zu Stressempfinden und anderen Indikatoren. Der Schwerpunkt der abgefragten Kriterien lag auf der „Self-Efficacy“, also der Arbeitseffektivität insgesamt (wörtlich übersetzt „Selbst-Wirksamkeit“). Die Ergebnisse nach 3 Wochen täglichen Lachyoga-Sessions: Aufgabenbezogene Kompetenzen („Self Competencies“) wie Motivation, Optimismus, Anpassungsfähigkeit, Selbstvertrauen etc. sind um 115% gestiegen, soziale Kompetenzen („Relational Competencies“) haben sich um 48% erhöht. Die Ergebnisse 60 - 90 Tage nach Beendigung der täglichen Lachyoga-Sessions: aufgabenbezogene Kompetenzen („Self Competencies“) wie Motivation, Optimismus, Anpassungsfähigkeit und Selbstvertrauen sind immer noch um 85% höher als vor der Testphase, soziale Kompetenzen („Relational Competencies“) liegen immer noch um 30% höher als vor der Testphase. Außerdem stiegen die Teilnehmer der Studie, die vorher als „Mitarbeiter mit Potenzial“ (= Potenzial für Wachstum und Entwicklung) bewertet wurden, danach in die Bewertungskategorie „Asset“ auf, also Mitarbeiter mit verstärkten Fähigkeiten und dem Potenzial, herausragende Leistungen zu bringen.

Fazit: Die Effekte des täglichen Lachyoga sind zweifelsohne in allen Bereichen positiv. Selbst 60-90 Tage nach Beendigung der Lachyoga-Sessions ist die Wirkung nur geringfügig zurück gegangen. Ein Langzeiteffekt ist also gegeben.



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