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| It’s Tea Time! Tee: gesunde Pflege für Haut & Haar | Per E-Mail empfehlen |
It’s Tea Time!![]() Tee: gesunde Pflege für Haut & Haar Tee ist – gleich nach dem Wasser – das am meisten konsumierte Getränk der Welt. 17.750 Tonnen wurden 2008 allein in Deutschland konsumiert. Das entsprechen etwa 25,5 Liter Tee pro Kopf – Tendenz steigend. Kein Wunder, wenn man alle positiven Eigenschaften des traditionellen Aufgussgetränkes in Betracht zieht. Seine medizinische Wirkung nutzt man bereits seit Jahrhunderten. Doch auch unsere Haut zeigt sich nicht unbeeindruckt von seinen wertvollen Inhaltsstoffen. Tee hat eine lange Geschichte: Schon 2.700 vor Christus wurde er namentlich in einem chinesischem Buch erwähnt. In Deutschland trinkt man ihn erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts – und zwar in allen Variationen. Doch nicht alles, was wir heute als Tee kennen, entspricht seiner eigentlichen Definition: Genau genommen besteht echter Tee ausschließlich aus Bestandteilen des Teestrauches Camellia sinensis. Je nach Art des Tees enthält dieser die getrockneten Blätter, Blattknospen und feinen Stiele des Strauchs. Pflanzliche Mischungen wie Pfefferminz-, Kamillen-, Rooibos-, Kräuter- oder Früchtetee sind also kein Tee im engeren Sinn, sondern lediglich teeähnliche Erzeugnisse. Viele natürliche Inhaltsstoffe der Teepflanze stärken das körpereigene Abwehrsystem. Sie schützen die Zellen und Gefäße, indem sie freie Radikale abfangen. Egal ob schwarz, weiß oder grün: Gesund sind alle Teearten. Ihre Farbe hängt nicht von der Sorte ab, sondern von der Art der Verarbeitung. Für Schwarzen Tee werden die frischen Blätter der Teepflanze nach dem Pflücken zum Welken aufgehängt, wodurch sie Feuchtigkeit verlieren, aber nicht komplett trocknen. Anschließend kommen sie unter eine kreisende Presse, die die Zellwände der Blätter aufbricht. Der Kontakt des enthaltenen Saftes mit dem Sauerstoff in der Luft setzt dann die sogenannte Fermentation in Gang. Diese entzieht den Blättern Bitterstoffe, macht sie haltbar und verändert ihre Farbe zu Dunkelbraun bis Schwarz. Grüner Tee hingegen wird nicht fermentiert, sondern zunächst gedämpft und anschließend getrocknet. Auch der edle Weiße Tee wird nicht fermentiert. Um diese besonders milde Sorte zu erhalten, verwenden die Teegärtner ganz junge, noch ungeöffnete Blattknospen und trocknen jedes Blatt einzeln an der Luft. "Weiß" heißt er deshalb, weil die jungen Blätter von einem zarten weißen Flaum überzogen sind. Zuerst Medizin – dann Getränk Die gesundheitlichen Wirkungen des Grünen Tees, des Schwarztees und des Weißen Tees sind schon lange bekannt. So fanden sie schon im alten China traditionell in der Medizin Anwendung. An den Universitäten von Tokyo, Shizuoka und Kagoshima existieren sogar seit 80 Jahren Fakultäten, die sich explizit mit der Wirkungsweise der „Wunderdroge“ Tee beschäftigen. In zahllosen wissenschaftlichen Analysen konnten so neue Erkenntnisse gewonnen und vorher bereits empirisch ermitteltes Wissen entsprechend bewiesen werden: Grüntee hat als einen seiner Hauptwirkstoffe das Alkaloid Tannin. Dieses vermindert die Bildung sogenannter Superoxide im Menschlichen Körper, die die Reproduktion von Zellen verhindern. Durch regelmäßigen Teegenuss kann so der natürliche Alterungsprozess verlangsamt werden. Tannin geht außerdem mit einer Vielzahl schädlicher Schwermetallverbindungen neue Verbindungen ein und befördert sie so aus dem Körper. Tee trägt damit zu einer natürlichen Entschlackung bei. Das ebenfalls im Tee vorhandene Alkaloid Katechin, das sich beim Aufgießen des Tees aus Tannin bildet, hemmt die Entwicklung von schädlichen Radikalen in den Zellen. Zellmutationen und damit eine der Hauptursachen für das Ausbilden von Krebsgeschwüren wird damit wirksam vorgebeugt. Auch während der Schwangerschaft unterstützt Tee den Organismus: Er enthält zahlreiche Spurenelemente wie beispielsweise Zink-Verbindungen. Diese werden speziell bei der Knochenbildung und Ausprägung der Organe des Embryos benötigt. Dem so häufig bei der Mutter entstehenden Zinkmangel kann durch regelmäßigen Grüntee-Konsum vorgebeugt werden. Und zum Schluss noch eine gute Nachricht für Naschkatzen: Echter Tee enthält einen sehr hohen Anteil an Fluoriden, die entscheidend bei der Bekämpfung von Karies sind. Schon eine Tasse pro Tag reicht aus, um eine wirksame Zufuhr von Fluoriden für den Zahnschmelz zu sichern. Tee in der Naturkosmetik Was in der Medizin Wirkung zeigt, findet auch in der Kosmetik immer häufiger Anwendung: Grüner Tee ist reich an Antioxidantien wie Polyphenolen und Flavonoiden. Diese fangen freie Radikale ab und sind ein wahres Schutzschild für die Haut. Zum Vergleich: Grüner Tee enthält sogar hundertmal mehr Antioxidantien als Vitamin C! Des Weiteren soll Grüner Tee die Haut stärken, ihr neue Vitalität schenken, mehr Widerstandskraft verleihen und sanft glätten. Er reinigt besonders sanft, wirkt antibakteriell und porenverfeinernd. Auch Weißer Tee erfreut sich in Cremes & Co. wachsender Beliebtheit: Da er auf besonders schonende und natürliche Art hergestellt wird, ist Weißtee sogar noch wirksamer als sein grüner Verwandter – er enthält rund dreimal mehr Polyphenole. Für glamourösen Schimmer in dunklem Haar sorgt eine Spülung mit Schwarzem Tee: Einfach nach der Wäsche die erkaltete Flüssigkeit vom Ansatz bis zu den Spitzen verteilen. In blondem Haar sorgt übrigens Kamillentee für einen ähnlichen Effekt. Unser Fazit: Nicht abwarten und Tee einfach nur trinken – denn er ist weit mehr als nur ein wohlschmeckendes Genussmittel. Quelle: naturalbeauty |
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