Frauen und Work Life Balance

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Die Work Life Balance ist heute zu einem wichtigen Thema geworden, mit dem sich viele Menschen auseinandersetzten. Auch wenn sich im Bezug auf die Verantwortung für die Kindererziehung in unserer Gesellschaft in den letzten Jahren viel geändert hat, scheint es, dass Frauen mehr Probleme haben, um ihr Arbeitsleben mit den drei persönlichen Bereichen Körper, Geist und soziales Umfeld in Einklang zu bringen.

Ein neues Bild der Elternschaft

Es ist in unserer Gesellschaft heute durchaus akzeptiert, dass die Elternschaft eine geteilte Pflicht ist. Nicht zuletzt hat dazu auch das Elterngeld beigetragen, dass seit nunmehr zehn Jahren jungen Familien in vollem Umfang zur Verfügung steht, wenn Mutter sowie Vater eine nach dem Baby mindestens zweimonatige Arbeitspause einlegen. Statistisch gesehen machen jedoch auch heute die Frauen eine wesentlich längere Arbeitspause, als die Männer und auch längst nicht alle Männer nehmen die zwei Monate in Anspruch.

Work Life Balance als Problem für die hochqualifizierte Frau

Besonders hoch qualifizierten Frauen fällt es oft schwer, eine ausgeglichene Work Life Balance zu schaffen. In vielen Fällen stehen sie im Arbeitsleben in Positionen, die hohe Anforderungen stellen und Stress erzeigen, der häufig auch in das Privatleben übergreift. Möchte die Frau auf ihre Karriere nicht verzichten, so findet sie es in der Regel schwer, den Anfordernissen einer Familie mit Kindern gerecht zu werden. Männer haben dieses Problem in den meisten Fällen nicht. Für die Frau kann durch die Doppelbelastung auch im Familienleben Stress entstehen, der wiederum in das Arbeitsleben hineinreicht. So ist die Work Life Balance schwer zu erzielen. Aus diesem Grund entscheiden sich viele hoch-qualifizierte Frauen auch dazu, auf Kinder zu verzichten.

Frauen sind weniger risikofreudig als Männer

Es besteht Grund zu der Annahme, dass die Bereitschaft, Risiken einzugehen, einen großen Einfluss auf die Möglichkeit nimmt, eine positive Work Life Balance zu erzielen. Erwiesenermaßen sind Männer wesentlich risikobereiter als Frauen und können daher Stresssituationen vermeiden.

 

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