Die sieben Schritte zur Ausgeglichenheit

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Der Alltagsstress lässt uns heutzutage kaum mehr freie Zeit, über unser eigenes Wohlsein nachzudenken. Dabei gibt es einige Signale, die unser Körper tagtäglich sendet, um uns darauf aufmerksam zu machen, dass es höchste Zeit ist, die Ausgeglichenheit wieder zu erlangen.

„Der Mensch ist, was er isst“

Dieser vom deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach stammende Satz birgt mehr Wahrheit, als uns dies bewusst ist. Denn unsere Gesundheit ist stark verbunden mit den Lebensmitteln, die wir täglich einnehmen. Daher ist es keine schlechte Idee, für eine Woche lang ein Tagebuch über die eigenen Ess- und Trinkgewohnheiten sowie über unser Wohlbefinden nach der eingenommenen Mahlzeit zu führen. Wer sich nach der Mahlzeit schwer und müde fühlt oder mit schwerer Verdauung zu kämpfen hat, sollte darüber nachdenken, seinen Speiseplan umzustellen.

Der Spaßfaktor beim Sport

Fühlt sich der Körper steif und träge an, signalisiert uns der Körper, dass wir uns zu wenig bewegen. Die Folge davon sind unbewegliche Gelenke, Verspannungen und sogar Rückenschmerzen. Denn die innere Ruhe verlangt nach körperlicher Bewegung. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass man es mit sportlichen Aktivitäten dermaßen übertreiben muss, dass man sich danach völlig ausgeschöpft fühlt. Der Spaß beim Sport muss immer im Vordergrund stehen. Daher sollte man ausschließlich zu derjenigen Sportart greifen, nach der man sich sowohl körperlich als auch seelisch wohlfühlt.

Die innere Haltung als die wichtigste Voraussetzung für das eigene Wohlbefinden

Die wichtigste Voraussetzung, sich wohl zu fühlen, ist unsere Einstellung zu unserer Umwelt und zu uns selbst. Denn die Wertschätzung anderer Menschen kann nur dann erfolgen, wenn wir uns selber wertschätzen. Mit anderen Worten: Die Liebe und der Respekt, den wir uns selbst gegenüber entgegenbringen, spiegeln sich auf unsere Umgebung wieder. Es kann leicht passieren, dass wir für die eigenen Lebensumstände andere Menschen verantwortlich machen, wodurch uns die Kontrolle über das eigene Leben entgleitet. Wer die Macht und die Kontrolle über das eigene Leben behalten will, muss die eigene Einstellung zu sich selbst ändern. Das bedeutet, dass wir die Verantwortung über unser eigenes Handeln übernehmen und lernen, uns selbst zu vergeben und uns selbst zu lieben.

Offene Kommunikation mit der Umwelt

Ein offener Umgang mit unserer Umwelt ermöglicht es, immer einen Ausweg zu finden und die innere Ruhe zu erlangen. Bei der Kommunikation mit anderen Menschen sollte man ruhig wählerisch sein. Zwar sind wir soziale Wesen, doch von denjenigen Menschen, die uns psychisch auslaugen, müssen wir uns distanzieren lernen. Andererseits gilt es, diejenigen Kontakte zu pflegen und zu fördern, die uns psychisch eine Stütze im Leben bieten. Den Menschen, die uns im Leben wichtig sind, müssen wir immer ehrlich und offen gegenübertreten und ein offenes Ohr für ihre Probleme anbieten.

Die eigene Körperhaltung als ein Ausdruck des inneren Zustands

Unsere Körperhaltung verrät immer, wie es uns geht. Sind wir bedrückt, nehmen wir automatisch eine verspannte Körperhaltung ein. Andererseits laufen wir aufrecht, wenn es uns im Leben gut geht. Daher sollte man öfter einen Blick auf die eigene Körperhaltung werfen und uns die Zeit geben, diese zu verbessern.

Der gesunde Schlaf für den produktiven Tag

Der stressige Alltag kann nur schwer überstanden werden, wenn wir nicht ausreichend geschlafen haben. Denn zu einem aktiven Tag gehört ausreichend Ruhe über die Nacht. Fühlt man sich nicht ausreichend ausgeruht, wirkt sich dies negativ auf alle Aspekte unseres Alltags ab. Ein Tagebuch kann uns dabei helfen, herauszufinden, wie wir es schaffen, ausreichend Zeit für einen gesunden Schlaf zu finden. Schafft man es, innerhalb von paar Minuten abends einzuschlafen, zeugt dies von einer inneren Ausgeglichenheit.

Sich selbst zuhören

Der eigene Organismus ist eine Einheit, welche aus einer enormen Vielzahl von Zellen zusammengesetzt ist. Nur wenn die einzelnen Zellen und Organe ihre Aufgaben richtig erfüllen, funktioniert der Organismus einwandfrei. Um dies erlangen zu können, ist es wichtig, zu lernen, sich selbst zuzuhören. Denn nur so kann man die eigenen Bedürfnisse auch richtig erkennen und diesen nachgehen. Wer dies schafft, dient sowohl sich selbst als auch dem Allgemeinwohl am besten und genießt die innere Ausgeglichenheit.

 

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